• Für Vielfalt Podcast

    Abkommen mit Namibia zum Völkermord

    Anmerkung: Am Anfang sprechen wir von den deutschen Kolonien. Diese wurden 1884 gegründet und natürlich NICHT 1804. Entschuldigt diesen Versprecher. 

    Das Ergebnis der jahrelangen Verhandlungen bezügliche des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts liegt derzeit zur potenziellen Unterzeichnung im namibischen Parlament vor. Dem von 1904-1908 vom deutschen Kaiserreich im heutigen Namibia verübten Völkermord fielen etwa 80 Prozent der Herero und 50 Prozent der Nama zum Opfer.


    Wir sprechen mit unserer neuen Referentin Nadja Grossenbacher über die Ignoranz der deutschen Regierung. Außerdem erklärt Nadja uns, warum das Abkommen UN-Richtlinien verletzt. Hört rein!

    Machtübernahme der Taliban in Afghanistan

    In Afghanistan sind die Taliban zurückgekehrt, der Westen hat die Menschen vor Ort im Stich gelassen. Unser Nahostreferent Dr. Kamal Sido sortiert für uns die Verhältnisse: Welche Interessen haben Russland, die Türkei und China? Außerdem sprachen wir mit ihm über das Versagen der deutschen und der amerikanischen Regierung. Er berichtet von der Situation vor Ort und was getan werden muss, um die Menschen zu schützen.


    Genozid an den Yezid*innen

    Heute, am 03. August, jährt sich der Genozid an den Yezid*innen zum 07. Mal. In dieser Folge erinnern wir an die schrecklichen Taten des sog. Islamischen Staats (IS) und blicken auf die derzeitige Situation. Dabei sprachen wir u.a. mit Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, Traumaexperte, über die transgenerationalen Traumata der yezidischen Bevölkerung. Unser Nahostreferent Dr. Kamal Sido erzählt uns außerdem, wie eine Zukunft für die Yezid*innen aussehen könnte.

    Über Feedback freuen wir uns wie immer an onlineredaktion@gfbv.de.

    Wenn ihr mehr über unsere Arbeit erfahren wollt oder uns unterstützen wollt, schaut doch mal bei gfbv.de vorbei!

    Kanada: Gräber für indigene Kinder entdeckt

    Kamloops Residential School in Britsh Columbia: 215 indigene Kinderleichen.
    Marieval Indian Residential School in Saskatchewan: 751 indigene Kinderleichen.
    Kuper Island Residential School auf Penelakut Island (früher Kuper Island) bei
    Vancouver: mehr als 160 noch unidentifizierte Gräber der Penelakut First Nation.

    Das ist die Spitze des Eisberges. Wohl bei jeder der insgesamt 139
    Residential Schools, die zwischen 1883 und 1996 in Kanada existierten, dürften
    sich solche Friedhöfe befinden. Die Schulen dienten der Zwangsassimilierung von
    etwa 150.000 indigenen Kindern, wurden vom Staat finanziert und zu etwa zwei
    Dritteln von der Römisch-Katholischen, ansonsten der Anglikanischen Kirche und den
    Unitariern betrieben. Mindestens 3.000 Kinder überlebten diese Schulen nicht,
    starben an Krankheiten wie TB, Grippe oder Typhus, durch Suizid oder auf der
    Flucht.

    Über diese Residential Schools, Trudeaus Symbolpolitik und die Forderungen der Indigenen sprachen wir mit unserer Expertin Yvonne Bangert in dieser Folge.

    Mehr dazu www.gfbv.de oder www.gfbvblog.com

    Sexualisierte Gewalt in Kriegskonflikten – im Gespräch mit medica mondiale

    Triggerwarning: sexualisierte Gewalt

    Anlässlich des Welttags zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten am heutigen 19. Juni sprachen wir mit der Frauenrechtsorganisation medica mondiale über die Mechanismen sexualisierter Gewalt, die Stigmatisierung der Opfer, natürlich auch über die Täter, zu denen u.a. Blaumhelm-Soldaten der UN zählen und über unsere gemeinsamen Forderungen an die Vereinten Nationen, um Frauen* und Mädchen weltweit besser zu schützen! #EndRapeInWar


    Mehr Informationen zu medica mondiale findet ihr hier: www.medicamondiale.org


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